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Akkreditierung


27.10.2008 Uli Hobeck für weitere zwei Jahre Präsident der German Meetings
01.09.2008 DKB-CUP-Finale in Berlin
19.08.2008 Leichtathlet aus der Lausitz auf vierten Platz
29.07.2008 Deutsche Topathleten für Peking gerüstet
11.06.2008 Das 19. Internationale Lausitzer Leichtathletik-Meeting war einmal mehr von guten Leistungen gekennzeichnet.
09.06.2008 DKB-CUP: 2008 zum dritten Mal in Cottbus
08.06.2008 Erste Athleten in Cottbus eingetroffen
06.06.2008 Bulgariens Top-Sprinterin Ivet Lalova
04.06.2008 Meetingdirektor präsentiert erstklassige Felder
04.06.2008 Hallenweltmeisterin über 60 m startet in Cottbus zum German Meeting
03.06.2008 Läufer kommen in Fahrt
02.06.2008 Stab bricht, doch Danny Ecker behält Nerven
26.05.2008 Gute Saisoneinstiege für viele deutsche Leichtathleten
23.05.2008 German Meeting in Cottbus
19.05.2008 Otto, Ecker und Co. jagen sich am 11. Juni beim German Meeting in Cottbus
25.04.2008 Leichtathleten als Models
15.04.2008 Cottbus wieder beim DKB-Cup dabei
29.10.2007 Bilanz der German Meetings positiv
 


27.10.2008 Uli Hobeck für weitere zwei Jahre Präsident der German Meetings

Bei ihrer turnusmäßigen Jahresversammlung (24./25.10) in Königs Wusterhausen wurde Uli Hobeck (61) als Präsident der German Meetings einstimmig wieder gewählt. Die Mitgliederversammlung, zu der 23 internationale Leichtathletik-Meetings in ganz Deutschland gehören, berief Ralf Hirsch (52/Dessau), Marc Osenberg (39/Leverkusen) und Thomas Neubert (44/Hof) neu ins Präsidium. Die langjährigen Präsidiumsmitglieder und verdienstvollen Meetingdirektoren Ludwin Klein (Rehlingen) und Peter Schramm (Eberstadt) übergeben damit den Staffelstab an jüngere Vereinsmitglieder.

Die Saisonauswertung fiel für die deutschen Meetingmacher insgesamt recht positiv aus, denn die meisten Standorte konnten die sportlichen Ergebnisse verbessern. Nach IAAF-Kriterien ist das DKB-ISTAF unangefochten der beste und größte deutsche Leichtathletik-Wettkampf und belegte weltweit den 4. Platz (insgesamt 85.384 Pkt.). Im Ranking können sich auch andere deutsche Meetings unter den besten 100 Wettkämpfen in der Welt platzieren. Cottbus gehört mit 78.779 Punkten neben Biberach, Kassel, Dessau und Regensburg in diesem Jahr zu den erfolgreichsten deutschen Meetings. Bei den Spezialmeetings sind die Hochsprungmeetings in Arnstadt (Indoor) und Eberstadt (Outdoor) wieder die Besten weltweit. Das Cottbuser Springer-Meeting der VR Bank Lausitz gehört zu den Top-Ten und findet im kommenden Jahr am 28. Januar statt.

Entsprechend einer ihrer Hauptaufgaben stimmten die German Meetings (GMs) bei der Tagung die Termin für 2009 und die Planung für die einzelnen Disziplinen ab, die im kommenden Jahr vor allem bei den Vollmeetings zur Austragung kommen. Die German Meetings wollen noch stärker den Kampf gegen Doping unterstützen. Neben den bereits durchgeführten Dopingkontrollen bei den Veranstaltungen (doppelt so viele, wie der DLV vorschreibt), wollen sie in Zukunft der Empfehlung der Euromeetings folgen, keine dopingbelasteten Athleten, die seit 2003 überführt wurden, bei ihren Meetings zu verpflichten.

Da im kommenden Jahr die Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Berlin ausgetragen werden, ist es für die deutschen Meetings natürlich wichtig, mit ihren Möglichkeiten dieses herausragende Sportereignis zu unterstützen. In Abstimmung mit dem BOC wollen die German Meetings bei den Veranstaltungen und in den Vereinen verstärkt für die WM werben. Als Gast begrüßten die GM-Mitglieder bei ihrer Jahrestagung Ralph Mouchbahani (BOC WM 2009), der den Stand der WM-Vorbereitungen erörterte und Möglichkeiten der Kooperation deutlich machte.
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Präsidium
Neues GM-Präsidium (v.l.) Ralf Hirsch (Dessau), Uli Hobeck (Cottbus), Thomas Neubert (Hof) und Marc Osenberg (Leverkusen)

01.09.2008 DKB-CUP-Finale in Berlin

Jackpot geknackt - Je 25.000 Euro für Kleinert und Obergföll

Berlin/Elstal (pps) In einem bis zur letzten Sekunde spannenden Finale haben Speerwerferin Christina Obergföll und Kugelstoßerin Nadine Kleinert den 50.000-Euro-Jackpot des DKB-CUPS am letzten Augustsonntag geknackt.  Die Offenburger Olympia-Dritte Obergföll benötigte dafür beim Finale der Leichtathletik-Serie im historischen Olympischen Dorf von 1936 in Elstal bei Berlin allerdings einen Kraftakt im letzten Versuch. Mit erstklassigen 69,81 m konterte sie vor 8000 Zuschauern die Leverkusener Olympia-Fünfte Steffi Nerius aus und sicherte sich so 25.000 Euro. Leichteres Spiel hatte die Magdeburger WM-Dritte bei ihrem ungefährdeten Erfolg mit ebenfalls starken 19,50 m. „Einfach nur geil. Aber das hat viele Nerven gekostet. Ich habe es schon oft im sechsten Versuch umgebogen und wusste, dass ich es auch dieses Mal schaffen kann, doch es war sehr schwer“, sagte die 27-jährige Obergföll. Sie hatte bereits bei der dritten Station der Meetingserie vor vier Wochen in Leverkusen erst mit dem letzten Wurf den Sieg gegen Lokalmatadorin Linda Stahl sichergestellt und war so überhaupt erst im Jackpot-Rennen geblieben.

Dieses Mal führte vor dem letzten Durchgang mit 66,00 m Steffi Nerius. Anschließend verbesserte sie sich sogar noch auf den Ü35-Weltrekord von 68,34 m und war überglücklich: „Bei der Weite ist mir alles egal. Ich hätte nicht im Traum damit gerechnet, dass ich soweit werfen kann. Daran hat wohl nur mein Trainer geglaubt“, sagte die Europameisterin. Nadine Kleinert rehabilitierte sich mit ihrem Erfolg für die Enttäuschung bei den Sommerspielen in Peking, als sie mit 19,01 m nur Siebte geworden war: „Das ist jetzt endgültig abgehakt und vergessen“, meinte die 32-Jährige: „Dort hat mir einfach die Lockerheit gefehlt.“

Kleinert hatte in Elstal mit ihrem Sieg vorgelegt und Obergföll unter Druck gesetzt, doch die ließ wie beim Gewinn eines 25.000-Euro-Anteils im Vorjahr nichts anbrennen. 2007 hatte sie sich den Jackpot mit dem Leipziger Kugelstoßer Peter Sack geteilt. Bei der ersten Auflage des DKB-CUP 2006 strich Hürdensprinterin Kirsten Bolm (Mannheim) das Geld alleine ein. Elstal war bei dem von der Deutschen Kreditbank (DKB) geförderten Cup die letzte Station nach den Meetings in Kassel, Cottbus und Leverkusen. Dabei siegten im Brandenburgischen auch Stabhochspringer Richard Spiegelburg (Leverkusen/5,70 m) und Weitspringer James Beckford (Jamaika/7,51). In beiden Disziplinen hatte aber kein deutscher Athlet mehr die Chance auf den Jackpot.

Bei der zweiten Auflage des DKB-JUNIOR-CUP holten sich Weitspringer Julian Howard (Mannheim/7,32 m) und Kugelstoßerin Sophie Kleeberg (Chemnitz/15,21 m) zweite Erfolge nach denen in Kassel und gewannen dadurch jeweils Ausbildungsförderungen in Höhe von 2000 Euro.

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Scheckübergabe

19.08.2008 Leichtathlet aus der Lausitz auf vierten Platz  

Robert Harting schleuderte bei den Olympischen Spielen in Peking seinen Diskus 67,09 Metern weit, aber leider nicht weit genug. Während der Sieg mit 68,82 Metern an den Esten Gerd Kanter ging, blieb für den WM-Zweiten aus Berlin nur der vierten Platz. 70 Zentimeter fehlten zu Bronze. „Das ich nicht zufrieden bin, ist logisch“, sagte Diskus-Recke, der mit einem Medaillerang spekulierte. Kanter verhinderte mit dem Gold-Coup den dritten Olympiasieg in Serie des Litauers Virgilijus Alekna nach 2000 und 2004.

 

Robert Harting stammt aus Cottbus, seine Eltern leben in Burg. Die Leichtathletik-Karriere begann der 23-jährige wie sein Bruder Christoph beim LC Cottbus. Der 2-m-Hüne, der mit Schuhgröße 50 sicher ein Ausnahmeathlet ist, hat eine Bestleistung mit der Zwei-Kilo-Scheibe von 68,65 m, die er aber in Peking nicht abrufen konnte. Der Schützling von Trainer Werner Goldmann ist aber nach wie vor eine große Leichtathletik-Hoffnung für den DLV.

Speerwerferin Christina Obergföll (Offenburg), die auch beim diesjährigen German Meeting in Cottbus siegte, ist am Donnerstag am Start und hat gute Chancen auf eine Medaille: In der Qualifikation lag nur Weltmeisterin Barbora Spotakova (Tschechien) knapp vor ihr.

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29.07.2008 Deutsche Topathleten für Peking gerüstet

Von den 63 Athletinnen und Athleten, die der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) für die Olympischen Spielen in Peking (China; 8. bis 24. August) nominiert hat, waren zahlreiche Top-Athleten auch beim German Meeting in Cottbus.

„Wir haben in Peking eine Mannschaft aus erfahrenen und jungen Athleten am Start, die die deutsche Leichtathletik bei den Olympischen Spielen gut vertreten wird“, sagte DLV-Cheftrainer Jürgen Mallow in einer Pressekonferenz. Vor allem die Kugelstoßerinnen und Speerwerferinnen sowie die Stabhochspringer tragen die Hoffnung auf eine Medaille.

Olympiateilnehmer, die auch in Cottbus am Start waren:

  • Kugelstoßen: Nadine Kleinert (SC Magdeburg), Christina Schwanitz (SV Neckarsulm), Denise Hinrichs (TV Wattenscheid 01)

  • Speerwurf: Christina Obergföll (LG Offenburg), Steffi Nerius, Katharina Molitor (beide TSV Bayer 04 Leverkusen)

  • 1.500 Meter: Carsten Schlangen (LG Nord Berlin)

  • Stabhochsprung: Danny Ecker (TSV Bayer 04 Leverkusen), Raphael Holzdeppe (LAZ Zweibrücken), Tim Lobinger (LG Stadtwerke München)

  • 400 m Staffel: Florian Seitz (SCC Berlin), Bastian Swillims (TV Wattenscheid 01)

  • Zehnkampf André Niklaus (LG Nike Berlin – startete in Cottbus beim Stabhochsprung)

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Foto: Vier starke Frauen: Christina Schwanitz, Nadine Kleinert, Denise Hinrichs und Kugelstoßlegende Astrid Kumbernuss in Cottbus (Foto: H.S.)

 

11.06.2008 Das 19. Internationale Lausitzer Leichtathletik-Meeting war einmal mehr von guten Leistungen gekennzeichnet.

Eberhard Gienger, Weltmeister und mehrfacher deutscher Meister im Turnen, flog mit dem Fallschirm zu Beginn des Meetings in das Cottbusser Leichtathletik-Stadion ein und sorgte für den Startschuss zu einem erfolgreichen Meeting. Über 3.000 Zuschauer verfolgten dann die erste Spitzenleistung des Tages. Die Hallen-Weltmeisterin Angela Williams  aus den USA sprintete über die 100 Meter zu neuem Meeting-Rekord von 11,13 Sekunden. Bei den Männern siegte der Kolumbianer Daniel Grueso in 10,24 Sekunden.

In den Wurf-Disziplinen konnten wieder einmal die Deutschen einen starken Eindruck hinterlassen und die Cottbusser Zuschauer begeistern. Im Kugelstoßen wie auch im Speerwerfen der Frauen schafften es gleich drei Deutsche auf das Treppchen. Nadine Kleinert (SC Magdeburg), mehrfache deutsche Meisterin, stieß 19,77 m und blieb damit im Kampf um den DKB-Cup im Rennen. Zweite wurde Christina Schwanitz (19,27 m / SV Neckarsulm) und die jüngste Deutsche im Feld, Denise Hinrichs (TV Wattenscheid 01), kam auf 17,95 m und den dritten Platz. Beim Speerwurf gewann die Favoritin Christina Obergföll (LG Offenburg) mit 64,16 m vor Katharina Molitor (TSV Bayer 04 Leverkusen), die mit ihren 60,81 m die erste Norm-Erfüllung für die Olympischen Spiele in Peking erreicht hat. Auch Christina Obergföll bleibt im Rennen um den DKB-Jackpot. Dritte wurde Linda Stahl (TSV Bayer 04 Leverkusen) mit 60,37 m. Bei den Diskuswerfern siegte der Spanier Frank Casanas mit neuer Bestleistung von 67,17 m. Der Magdeburger Martin Wierig (62,67m) kam hinter dem Ungarn Zoltán Kövágó (63,47 m) auf Platz drei.

Aber auch die Springer zeigten solide und gute Leistungen in Cottbus. Julia Hartmann gelang ein gutes Comeback nach einer fast einjährigen Verletzungspause. Erst im Winter konnte die junge Leverkusnerin wieder das Training aufnehmen, nachdem sie im April 2007 eine Reizung im Fuß zur Pause zwang. Mit 1,89 m kam sie zwar noch nicht ganz oben auf das Podest, aber als Zweite hinter der Bronze-Medaillengewinnerin von Athen 2004, Viktoriya Styopina (Ukraine / 1,92 m), schaffte sie es wieder auf sich aufmerksam zu machen.

Eine andere deutsche Überraschung schaffte der Wolfsburger Weitspringer Christoph Stolz. Mit 7,89 m gewann er vor dem Favorisierten Peter Rapp, der über 7,78m nicht hinaus kam. Der zweitplatzierte Tyrone Smith aus Bermuda sprang 7,83 m und der Berliner Christian Kaczmarek konnte mit 7,79 m den dritten Platz für sich behaupten.

Dank der zahlreichen Zuschauer schafften dann zwei weitere deutscher Athleten die Olympianorm. Der Filstaler Alexander Straub schlug den wieder aufstrebenden Tim Lobinger (LG Stadtwerke München) mit jeweils 5,70 m. Straub hatte dank der besseren Versuche am Ende die Nase vorn. Der erst 19-Jährige Raphael Holzdeppe schaffte mit seinen übersprungenen 5,65 m einen neuen deutschen Juniorenrekord. Damit sicherte er sich auch den dritten Platz in dem starken Stabhochspringer-Feld. Danny Ecker kam über einen Salto Nullo nicht hinaus und für den Uerdinger Björn Otto war bei 5,60 m an diesem Abend Schluss.

Aber nicht nur die technischen Disziplinen zeigten guten Leistungen. Der deutsche Meister Carsten Schlangen (LG Nord Berlin) konnte sich im A-Lauf der 1.500 m behaupten. In 3:37,79 Minuten kam der Berliner vor dem Kenianer Philemon Kimutai ins Ziel. Das 3.000-m-Hindernis-Rennen wurde am Ende des Meetings dann noch einmal richtig spannend. Der 39-Jährige Simon Vroemen aus Holland lief einen sensationellen Meeting-Rekord. In 8:12,50 Minuten pulverisierte er den seit 1997 stehenden Rekord von Misoi Kipkirui (Kenia / 8:20,56). Über die 800 Meter zeigte der Kanadier Ashraf Tadili ein tolles Rennen. In 1:46,46 Minuten siegte er und blieb nur eine Sekunde über dem Meeting-Rekord.

Am Ende konnte das Fazit für das German-Meeting nur positiv ausfallen. Wie immer wurden gute Leistungen den Zuschauern geboten und auch der Wettergott machte wieder einmal mit.  Im nächsten Jahr steht das 20-jährige Jubiläum in Cottbus an. Meeting-Direktor Ulrich Hobeck verspricht auch dann wieder für Top-Athleten zu sorgen.

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09.06.2008 DKB-CUP: 2008 zum dritten Mal in Cottbus

50.000 Euro Jackpot lockt für Christina Obergföll, Nadine Kleinert, Danny Ecker und Peter Rapp

Cottbus, 9. Juni 2008: Die vier Spitzenleichtathleten Christina Obergföll (Speerwurf), Nadine Kleinert (Kugelstoßen), Danny Ecker (Stabhochsprung) und Peter Rapp (Weitsprung) konnten sich beim ersten DKB-CUP-Meeting 2008 am vergangenen Freitag in Kassel gegen ihre starke Konkurrenz durchsetzen. Damit befinden sich alle vier Sportler im Rennen um den 50.000 Euro Jackpot, der an den Disziplingewinner aller vier DKB-CUP-Meetings ausgeschüttet wird.

Vorjahresgewinnerin Christina Obergföll überzeugte im Speerwurf mit einer Weite von 63,65 Metern. Somit hat sie in diesem Jahr erneut die Chance ihren Titel zu verteidigen und den Jackpot mit nach Hause zu nehmen. „Natürlich würde ich ihn gerne wieder mitnehmen.“ so Christina Obergföll über den möglichen Jackpot-Gewinn. „Es ist für uns Werferinnen eine der wenigen Gelegenheiten, nebenbei noch viel Geld zu verdienen. Gegen eine Medaille in Peking würde ich den Jackpot allerdings eintauschen.“

Bereits zum dritten Mal wird das Internationale Lausitzer Leichtathletik Meeting in Cottbus am 11. Juni Austragungsort des DKB-CUP sein und den Kampf um den 50.000 Euro-Jackpot präsentieren. Seit Beginn der auf Initiative des DKB-ISTAF, des German Meetings e.V. und der Deutschen Kreditbank AG im Jahr 2006 ins Leben gerufenen DKB-CUP-Serie ist die Veranstaltung der Region treu geblieben. Dazu Ulrich Hobeck, Meetingdirektor in Cottbus: „Als DKB-CUP-Station leisten wir zusätzlich einen Beitrag, den Sport in der Region für die Cottbuser und ihre Gäste um einen weiteren Höhepunkt zu bereichern.“ Eine etwas andere Attraktion bei der Eröffnung des Lausitz-Meetings wird der Fallschirmsprung von Turnlegende Eberhard Gienger sein.

Neu in diesem Jahr sind die Disziplinen Kugelstoßen der Frauen und Weitsprung der Männer, in denen sich die Athleten neben den Vorjahresdisziplinen Speerwurf der Frauen und Stabhochsprung der Männer messen müssen. Die drei Austragungsorte sind analog zu 2007 Kassel (6. Juni), Cottbus (11. Juni) und Leverkusen (30. Juli). Das Finale findet am 31. August traditionell als offizieller Wettkampf im historischen Olympischen Dorf bei Berlin statt.

Vor Beginn der offiziellen Wettkämpfe im Sportzentrum Cottbus wird der ehemalige Zehnkämpfer Christian Schenk mit der siebten Klasse der Lausitzer Sportschule ein Training durchführen, um die jungen Nachwuchssportler für ihre eigene sportliche Laufbahn zu motivieren. „Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie schwer der Übergang vom Junioren- in den Senioren-Bereich ist. Es ist mir wichtig den Nachwuchs zu fördern und ihm eine Perspektive aufzuzeigen“ so Christian Schenk. Während der Wettkämpfe führt Christian Schenk als Moderator durch das Programm. Astrid Kumbernuss und Udo Beyer, beide Olympiasieger im Kugelstoßen, werden als Botschafter des DKB-CUP in Cottbus vor Ort sein. Die ehemaligen Sportgrößen sprechen den jungen Leichtathleten Mut zu, sich den vielseitigen Herausforderungen des Spitzensports zu stellen.

Weitere Informationen unter www.dkb-cup.de.

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08.06.2008 Erste Athleten in Cottbus eingetroffen

Zu den Topstars des Cottbuser German Meetings am kommenden Mittwoch (11.6.) gehören Hallenweltmeister wie die US-Amerikanerin Angela Williams und ihr Landsmann Torrance Jamaal, der mit der Staffel in Valencia über 400 m im März dieses Jahres die Goldmedaille gewann. Heute kamen beide im Best Western Parkhotel Branitz in Cottbus an. Williams gewann am Freitag in Turin den 100m-Lauf und will zum Cottbuser Meeting ihre gute Form natürlich auch unter Beweis stellen. Hier muss sie sich beispielsweise gegen die starke Bulgarin Ivet Lalova behaupten.

Höhenflieger starten langsam durch

Nach seinem Stabbruch beim DKB-ISTAF siegte am letzten Freitag in Kassel Danny Ecker mit einem Ersatzstab. Mit 5,70 Metern im ersten Versuch setzte sich der Leverkusener gegen Björn Otto (LAV Bayer Uerdingen/Dormagen) mit gleicher Höhe durch. „Ich hoffe, ich pendele mich jetzt nicht bei der Höhe ein, denn damit kommt man bei Olympia nicht weit“, meint der 30-Jährige in einem Interview, der nun im Rennen um den mit 50.000 Euro gefüllten DKB-Jackpot ist. „Aber damit beschäftige ich mich erst, falls ich zwei- oder dreimal gewonnen habe. In unserer Disziplin ist es schwierig, viermal zu siegen.“ Beide Springer sind natürlich auch in Cottbus am Start. Denkbar knapp scheiterte Raphael Holzdeppe in Kassel am neuen deutschen Jugend-Rekord von 5,65 Metern. Neben Alexander Straub wird der Nachwuchsathlet aus Zweibrücken in Cottbus die Routiniers sicher am stärksten fordern.

Christina Obergföll noch nicht locker

Die Offenburgerin landete vor zwei Tagen in Kassel im Speerwurf mit 63,65 Metern auf dem zweiten Rang hinter der Britin Goldie Sayers (63,96 m). Dennoch bleibt auch sie im Rennen um den Jackpot im DKB-Cup, für den sie bei den Meetings in Kassel, Cottbus, Leverkusen und Elstal bei Berlin jeweils die beste deutsche Speerwerferin sein muss. „Christina steht sich im Moment nach ihren sehr guten Trainingsergebnissen vielleicht etwas im Weg“, meinte Christina Obergfölls Trainer Werner Daniels. „Im Training habe ich schon deutlich weiter geworfen. Aber mir fehlt etwas die Lockerheit“, sagte die WM-Zweite, die in Cottbus ganz locker sein kann, denn im letzten Jahr stellte sie hier mit 66,95 m einen neuen Meetingrekord auf.

Starkes Feld der Läufer

Auf der Cottbusser Starterliste finden sich die derzeit stärksten deutschen 400-m-Läufer. Neben Gatzka und Swillims geht auch Kamghe Gaba (LG Eintracht Frankfurt) auf die Stadionrunde, der in Kassel mit 45,75 sec gewann. Spannend war hier auch das Rennen über 800 Meter der Männer, das der Kanadier Achraf Tadili (1:45,88 min) für sich entschied und in Cottbus ebenfalls am Start ist. Im Kampf um den Titel des besten Deutschen sprinteten der Leverkusener Robin Schembera und der Erfurter Sebastian Keiner auf der Zielgeraden nebeneinander. Die Nase vorn hatte letztlich Robin Schembera, der in 1:46,33 Minuten die Olympia-Norm (1:45,50 min) allerdings verpasste. „Hauptsache bester Deutscher. Ich denke, ich habe die Norm drin, aber mein Kopf macht mir augenblicklich noch einen Strich durch die Rechnung.“ Sebastian Keiner lief in 1:46,62 Minuten auf Rang drei. „Die Olympia-Norm ist für mich kein Thema. Ich will zu den U20-Weltmeisterschaften.“ Beide treffen in Cottbus erneut aufeinander. Einen deutschen Sieger gab es in Kassel über 1.500 Meter: Wolfram Müller (LG Asics Pirna) triumphierte in 3:38,78 Minuten, verpasste aber die angepeilte Olympianorm (3:35,50 min) deutlich. Diese hat der Berliner Carsten Schlangen schon einmal erfüllt und will die geforderte zweite Normerfüllung in Cottbus schaffen, denn das starke Feld gebe es her, ist er sich sicher.

Kugelstoßerin in Topform

Zum German Meeting im Cottbuser Sportzentrum erleben die Zuschauer auch die stärksten deutschen Damen im Ring. Nachdem Peter Lammert verletzungsbedingt absagen musste, sind aber alle drei verbliebenen Olympiakandidatinnen am Start. So die Olympia-Zweite Nadine Kleinert, die in Kassel am letzten Freitag gleich im ersten Versuch des Kugelstoßens in Führung ging. „Mit 90 Prozent 19,44 Meter zu stoßen - da kann bei 100 Prozent noch eine Leistungsexplosion kommen“, sagte die Magdeburgerin zuversichtlich. Das Kugelstoßen der Frauen gehört in diesem Jahr zu den DKB-Cup-Disziplinen. Kleinert kämpft damit um einen Anteil des 50.000-Euro-Jackpots, den sich die Athleten teilen, die bei allen vier Stationen des DKB-Cups beste Deutsche ihrer Disziplin sind. Christina Schwanitz (SV Neckarsulm) erfüllte in Kassel als Zweite mit 19,22 Metern zum zweiten Mal die Olympia-Norm, die Wattenscheiderin Denise Hinrichs wurde Dritte (18,83 m). Alle drei treffen am kommenden Mittwoch in der Lausitz wieder aufeinander.

Spannung beim Weitsprung

„Acht Meter sind schön, aber fünf Zentimeter zu wenig für die Olympia-Norm“, sagte der Tübinger Peter Rapp (8,00 m) am letzten Freitag. Mit dieser Weite  wurde Rapp beim Meeting in Kassel im Weitsprung Zweiter. Weiter ging es zwei Tage später, denn Peter überzeugte in Bad Langensalza mit 8,10 Metern, doch leider nur mit irregulärem Rückenwind (+ 2,3 m/sec). Nun hofft er natürlich in Cottbus endlich die Norm für Peking zu erfüllen. Der Weitsprung der Männer gehört erstmalig zum DKB-Cup, daher werden alle deutschen Starter in der Lausitz ihr Bestes geben.

Weitere Infos auch im Internet www.german-meeting.de .

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06.06.2008 Bulgariens Top-Sprinterin Ivet Lalova

Die bulgarische Leichtathletin ist spezialisiert auf 100 und 200 Meter. Sie ist 6-schnellste Frau überhaupt über 100 m und war bei den Olympischen Spielen 2004  Vierte über 100 m und Fünfte über 200 m.  Wegen einer Beinverletzung war ihre Karriere für zwei Jahre (2005 bis Mai 2007) unterbrochen. Lalovas Eltern Miroslav Lalov und Liliyana Petrunova waren talentierte Sprinter (Vater 1966 bulgarischer Meister 200 m).

Ivet hat im Alter von 10 Jahren mit Schwimm- und Turnwettkämpfen begonnen, wechselte aber bald zur Leichtathletik. 2000 wurde sie bulgarische Jugendmeisterin über 100 m und erreichte 2001 den 4. Platz über 200 m bei den IAAF-Welt-Jugendmeisterschaften. 2003 gewann sie bei den europäischen Jugendmeisterschaften die 100 m und die 200 m. Am 19.Juni 2004 in Plovdiv war Lalova gleich mit Irina Privalova als 6-schnellste Frau überhaupt über 100 m mit einer Rekordzeit von 10:77 Sekunden. In Athen 2004 wurde sie dann Vierte über 100 m und Fünfte über 200 m. Bei der Hallen-EM 2005 gewann sie eine Goldmedaille in 22:91 Sekunden über 200 m. 

Am 14.Juni 2005 wurde Lalovas Karriere unterbrochen, als sie sich nach einer Kollision mit einer anderen Athletin während der Erwärmung ein Bein brach (beim Athener Super Grand Prix). Im Juni 2006 verlieh ihr das bulgarische Olympische Komittee den IOC Sports and Fair Play-Preis für ihr Verhalten nach dem Unfall, als sie keinen Schadensersatz von ihrer Mitkämpferin oder sogar von den Organisatoren des Laufs verlangte. Lalova wurde in die European Athletic Association Athletes Commission 2006 - 2010 berufen.

 

Im November 2006 berichtete der Sprecher des bulgarischen Leichtathletik- Verbandes, Anton Bonov, dass Lalova sich komplett erholt hat und 2007 zur WM ein Comeback anstrebt. Lalova begann am 29. Mai 2007 wieder mit Wettkämpfen bei dem Artur Takac Memorial in Belgrad, gewann dabei die 100 m in einer Zeit von 11:26 Sekunden.

Im August 2007 bei den Weltmeisterschaften in Osaka erreichte sie das Viertelfinale über 100 m und wurde Fünfte (11:33 sec).

60 m
IAAF Hallen-Weltmeisterschaft  Valencia, 2008 6 Pl. 7.31 sec

100 m
IAAF-Weltfinale  Stuttgart, 2007 7. Pl. 11.59 sec
Weltmeisterschaft   Osaka 2007 (Japan) 5. QF 11.33 sec
Olympische Spiele Athen (Griechenland) 4. Pl. 11,00 sec

200 m
Olympische Spiele Athen (Griechenland) 5. Pl. 22,57 sec

Bulgariens Top-Sprinterin Ivet Lalova brach sich das Bein während der Erwärmung für den 100 m Sprint in Athen

Am 15. Juni 2005 überstand Ivet eine 4-stündige Operation am Hüftknochen des rechten Beines in einer örtlichen Klinik. Ursprünglich war geplant, die Operation in Helsinki durchzuführen, aber für die Ärzte war es zu riskant, sie nach Finnland zu transportieren. Die Operation wurde von einem der besten Sportärzte der Welt, Professor Nikolau, durchgeführt. Er implantierte 4 Nägel in Lalovas gebrochenes Bein. Es wurde bekanntgegeben, dass die Operation planmäßig verlief und erfolgreich sein werde. Der griechische Leichtathletik Verband und die Organisatoren des Turniers in Athen kamen für alle Operationskosten und für die Rehabilitation auf. Der Unfall bedeutete, dass Lalova nicht an den Weltmeisterschaften teilnehmen konnte. Die 21-jährige kehrte genau eine Woche nach dem Unfall nach Bulgarien zurück, als ihr Transport kein Risiko mehr für ihre Gesundheit bedeutete. Am Flughafen in Sofia wurde sie vom Sportminister, von der Stellvertreterin Stefka Kostadinova, Verwandte, Freunde und vielen Fans herzlich begrüßt. "Ich möchte mich bei allen bedanken, die mich in diesem schweren Augenblick in meiner Karriere unterstützt haben“, zog sie ein Resümee. „Ich habe das Gefühl, dass ich stark genug bin, das durchzustehen. Ich wiederhole: Ich werde auf die Bahn zurückkehren und sogar besser als vorher sein. Ich muss 100 Prozent fit sein, bevor ich das tun kann. Alles hängt jetzt von mir ab", sagte sie. Es gab jetzt eine Menge Arbeit zu tun. "Wir werden definitiv nicht ihre Rehabilitation forcieren. Wir werden geduldig sein. Sie muss 100 Prozent fit sein, bevor wir mit normalem Training weitermachen. Das bedeutet, dass sie diese Saison aufgibt und Pläne für den nächsten Sommer macht. Ihre Teilnahme bei den  Weltmeisterschaften und den Hallen-Meisterschaften diese Saison ist praktisch unmöglich," sagte Lalovas Trainer, Konstantin Milanov.

Ivet Lalova wurde 2005 mit dem "Sports und Fair Play" Preis des IOC ausgezeichnet

Die Kommission berücksichtigte ihr faires Verhalten nach dem Unfall am 14. Juni 2005 in Athen, wo die 22-jähirge erfolgreiche Athletin von einer anderen Läuferin gestoßen wurde und sich das Bein brach. Dieser Unfall wurde als wahre Tragik die für so erfolgreiche vorwärtsstrebende Athletin angesehen. Doch Ivet akzeptierte ihr Schicksal stolz und forderte keine Wiedergutmachung weder von ihrer Läuferin, die den Unfall verursachte, noch von den Organisatoren des Laufes.

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04.06.2008 Meetingdirektor präsentiert erstklassige Felder

Auf der heutigen Pressekonferenz in der DKB-Bank – einem wichtigen Sponsor des Cottbuser Meetings – stellte Meetingdirektor Uli Hobeck die Highlights des 19. German Meetings (11. Juni) vor. An seiner Seite der ehemalige 10-Kämpfer und DKB-Cup-Präsident Christian Schenk und der Berliner André Niklaus, der im Stabhochsprung hier am Start ist.

Weltklasseathleten gehen in genau einer Woche beispielsweise über 100 m der Frauen auf die Tempojagd, wie die amtierende Hallenweltmeisterin Angela Williams (USA), die u.a. in der bulgarischen Sprinterin Ivet Lalakova sicher eine harte Konkurrentin finden wird. Starke Läuferinnen sind auch über 400 und 800 m gemeldet. Noch beeindruckender ist die Leistungsdichte bei den Männern. Der 1.500-Meter-Läufer Carsten Schlangen (LG Nord Berlin) stellte beim DKB-ISTAF am letzten Sonntag eine neue persönliche Bestleistung auf. Der Berliner wurde in diesem erstklassigen Feld in 3:34,99 Minuten Zehnter und verbesserte damit seine Bestleistung. Was aber noch wichtiger ist: Damit lief Carsten erstmals die Olympianorm, diese muss er nun wiederholen. Beim German Meeting gibt es zwei starke 1500-m-Läufe, in der sich die europäischen Sportler einer harten Konkurrenz vor allem aus Afrika stellen müssen. Über 800 Meter in Cottbus dabei sind auch die vielversprechenden Nachwuchstalente Sebastian Keiner aus Erfurt und der Deutsche Hallenmeister Robby Schemberra (Leverkusen). Sebastian verbesserte am letzten Sonntag beim DKB-ISTAF ebenfalls seine Bestzeit  auf 1:45,98 Minuten und wurde Vierter. Im Cottbuser Sportzentrum müssen sich die Deutschen gegen starke Läufer wie Tadili aus Kanada (1:45,24, Fünfter WM 07) und Said aus Marokko (1:46,73) behaupten.

Deutsche Athletinnen sind vor allem im Wurfbereich auch international hervorragend aufgestellt. So starten in Cottbus im Speerwurf die Europarekordlerin und Vizeweltmeisterin Christina Obergföll und Steffi Nerius (Dritte WM 2007, Europameisterin 2006); im Kugelstoßen Nadine Kleinert (Dritte WM 2007), Denise Hinrichs (Deutsche Hallenmeisterin 08) und Christina Schwanitz, die alle gute Aussichten haben, in Peking dabei zu sein. Fast die gesamte deutsche Stabhochsprungspitze ist in Cottbus am Start. Allen voran der zurzeit beste Deutsche Danny Ecker, der im letzten Jahr in Osaka Dritter wurde. Björn Otto und Lars Börgeling müssen sich gegen eine starke junge Garde behaupten. Alexander Straub, Malte Mohr zählen wie die Routiniers zu den Olympiakandidaten. Auf dem Weg nach Peking ist eine zweimalige Normerfüllung gefordert (5,70 m). Entscheidend ist danach die Platzierung zu den deutschen Meisterschaften in Nürnberg. André Niklaus wird als 10-Kämpfer versuchen, seine Leistungen im Stabhochsprung zu stabilisieren: „Ich bin hoch motiviert und freue mich sehr, dass ich in Cottbus starten kann“, meint der sympathische Hallen-Weltmeister von 2005.

Meetingchef Uli Hobeck ist glücklich, dass auch wieder viele Ehrengäste ihr Kommen zugesagt haben, wie beispielsweise die erfolgreichste Kugelstoßerin aller Zeiten Astrid Kumbernuss, die als Moderatorin das Kugelstoßen der Frauen begleiten wird. Neben den zahlreichen Journalisten hat sich auch das Deutsche Sportfernsehen (DSF) für das Cottbuser Meeting angemeldet, um die Highlights aufzuzeichnen und eine Zusammenfassung am Freitag (13.06.) um 19.30 Uhr zu zeigen.

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04.06.2008 Hallenweltmeisterin über 60 m startet in Cottbus zum German Meeting

Angela Williams, die bereits zwei Mal Silber bei Hallen-Weltmeisterschaften gewann, holte sich in diesem Jahr bei der Hallen-WM in Valencia Gold. Nun steigt sie in Europa in die Wettkampfsaison ein und dies zum German Meeting in Cottbus am 11. Juni.

Höhen und Tiefen durchstanden
Die 28-jährige US-Amerikanerin hat neben ihren Erfolgen eine wechselvolle Karriere hinter sich. Beispielsweise bei den Olympischen Spielen in Athen - Williams war Startläuferin für die USA-Staffel, überreichte den Stab an Marion Jones als Führende. Dann musste sie mit ansehen, als der Wechsel von Jones auf Lauryn Williams nicht klappte, wie die Hoffnungen auf eine Olympische Medaille schwanden. Der Stab erreichte nie das Ziel und statt einer eigentlich sicheren Medaille gingen alle leer aus. Es folgten zwei Jahre des ständigen Auf und Ab. Ihre persönliche Bestleistung blieb bei 11.04, die sie in ihrem ersten Jahr an der Uni rannte. 2005 schaffte sie es erstmals nicht, die 11.20 sec zu unterbieten.

Gebrochene Knochen, gebrochener Stolz
Eine Verletzung von 15 Jahren harten Laufens holte sie ein. Williams erinnert sich in einem Interview: „Ich hatte beide Schienbeine gebrochen und bin damit 2 Jahre lang gelaufen. Nach Olympia wurde ein Bein operiert und nachdem ich die Reha hinter mir hatte, wollten die Ärzte auch das andere Bein operieren. Aber da sagte ich nein. Ich versuchte wieder zu laufen, aber das Bein war zu schwach.“ Als sie völlig am Boden war, beschloss sie, zu dem Trainer zurückzukehren, der sie zu einer ihrer besten Zeiten geführt hatte: ihrem Vater. „Ich ging zu ihm und tat mich später mit Garfield Ellenwood zusammen. Ich musste mich mental aufbauen, denn ich war völlig frustriert. Ich hatte kein Vertrauen und meinen Mut verloren.“ Sie begannen, sie dahin zurückzubringen, wo sie einmal stand. Dann, als Angela gerade besser wurde, riss ihr voriges Jahr in Zagreb die Achillessehne. Das war das Ende der Saison 2007. Aber Williams hatte nie ihr Ziel - das Comeback - aufgegeben.

„Laufen, weil es das ist , was ich mag!“
Angela Williams sagte sich: Du musst etwas Positives im Negativen finden oder du wirst es in diesem Sport zu nichts bringen. „Ich versuche, bei allem positiv zu denken. Ich wollte meinen Lohn bekommen.“ Lohn, wie ihn die aufstrebenden Youngsters auch erhalten. Dabei ging es ihr wie sie sagte nicht in erster Linie um Verträge, Geld oder irgendetwas in dieser Art. Sie besann sich darauf, was sie auch als Jugendliche motivierte: „Ich lief, weil es das ist, was ich gerne tue. Dieser Gedanke arbeitet für mich. Ich hatte jetzt eine völlig andere Sicht.“ Wenn sie jetzt mit Kindern und Jugendlichen spricht, berichtet sie von ihrem Kampf durch diese schweren Zeiten. Sie sähen nur den Ruhm und die Medaillen und deshalb wolle sie ihnen klarmachen, dass es ein schwerer Weg ist.

Zum Cottbuser Leichtathletik-Meeting haben die Besucher jetzt die Chance, eine der schnellsten Frauen der Welt und diese starke Persönlichkeit live zu erleben.
Weitere Infos auch im Internet unter www.german-meeting.de.

Erfolge Angela Williams
 

60 m
 

  • 12. IAAF-Hallen-WM Valencia 2008: 1. Platz 7.06 sec
  • 9. IAAF-Hallen-WM Birmingham 2003: 2. Platz 7.16 sec
  • 8. IAAF-Hallen-WM Lissabon 2001: 2. Platz 7.09 sec
     

100 m
 

  • 1. IAAF-World-Athletics-Final Monaco 2003 7. 11.38 sec
  • 8. IAAF-Weltmeisterschaften Edmonton 2001 5. 11.31 sec
  • IAAF World Junior Championships Annecy 1998 2. 11.27 sec

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03.06.2008 Läufer kommen in Fahrt

Der 1.500-Meter-Läufer Carsten Schlangen (LG Nord Berlin), der auch für das German Meeting in Cottbus am 11. Juni gemeldet ist, stellte bei DKB-ISTAF am letzten Sonntag eine neue persönliche Bestleistung auf. Vom starken Feld wurde von Anfang an ein hohes Tempo gelaufen, es gelang ihm, den Abstand zu den zehn vor ihm liegenden Läufern in Grenzen zu halten und bis zum Schluss sein Tempo zu machen. Am Schluss wurde der Berliner in 3:34,99 Minuten Zehnter und verbesserte damit seine Bestleistung. Was aber noch wichtiger ist: Damit lief Carsten erstmals die Olympianorm. Eine verdiente Ehrenrunde belohnte das Publikum mit viel Beifall.

„Ich kann das noch gar nicht begreifen. Das war, als würde ich in einem Tunnel laufen. Ich habe mich nur auf das Rennen konzentriert, habe mir immer wieder gesagt, dass ich an den Jungs vorne dran bleiben muss. Das war mein richtiger Saisoneinstand. Unter 3:38 Minuten wäre schon Wahnsinn gewesen, unter 3:35 Minuten ist einfach nur genial! Jetzt dröhnt mein Kopf zwar, aber ich bin überglücklich“, freute sich Carsten in einem Interview.

Beim German Meeting wird es zwei starke 1500-m-Läufe geben. Hier muss sich Carsten Schlangen wieder einer harten Konkurrenz vor allem aus Afrika stellen.

Über 800 Meter dabei ist in Cottbus auch der junge Sebastian Keiner aus Erfurt. Er verbesserte am letzten Sonntag beim DKB-ISTAF ebenfalls seine Bestzeit  auf 1:45,98 Minuten und wurde Vierter. „Ein Einstieg nach Maß! Mein Ziel war heute, Bestzeit zu laufen und der Plan ist aufgegangen. Die Zeit gibt mir Selbstvertrauen für die Saison. Olympia kommt in diesem Jahr vielleicht noch zu früh für mich, aber bei der U20-Weltmeisterschaft will ich vorne dabei sein. Ich freue mich aber jetzt schon auf das kommende Jahr und will dann unbedingt vor heimischem Publikum bei der Weltmeisterschaft laufen“, stellte der talentierte Erfurter seine Ziele in einem Interview vor. Im Cottbuser Sportzentrum muss er sich gegen starke Läufer wie Juan van Deventer aus Südafrika, Tadili (1:45,24) oder Doulal Said aus Marokko behaupten.

Weiter Infos zum Meeting auch im Internet unter www.german-meeting.de

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Foto: Carsten Schlangen 3. Platz beim letzten Meeting in Cottbus

02.06.2008 Stab bricht, doch Danny Ecker behält Nerven

Stabhochspringer Danny Ecker hat beim Golden-League-Meeting in Berlin am Sonntag seine Nervenstärke unter Beweis gestellt. Beim zweiten Versuch über 5,70 Meter brach sein Stab in der Mitte durch, der Leverkusener landete glücklicherweise unverletzt auf der Matte, atmete ein paar Mal tief durch und schwang sich im dritten Durchgang über 5,70 Meter, die für die Olympischen Spiele in Peking (China) gefordert ist. Als bester Deutscher belegte der Leverkusener Rang vier, den Sieg holte sich der Hallenweltmeister Yevgeniy Lukyanenko mit 5,85 Metern.

„Den Stabbruch muss ich nun schnell vergessen“, betonte Danny, der sich sonst zufrieden über seinen Auftritt im Berliner Olympiastadion äußerte. „Ich hatte bislang noch Anlaufprobleme und bin öfters durchgelaufen. Heute habe ich die Sprünge durchgezogen. Das ist das Positive am heutigen Tag.“ Zum Cottbuser German Meeting am 11. Juni muss Danny nun ohne seinen Lieblingsstab springen, aber dies wird den WM-Dritten nicht daran hindern, den Vorjahressieg hier wiederholen zu wollen. Der 30-jährige muss sich mit fast der gesamten deutschen Stabhochsprungelite messen, zumal Cottbus eine Station im DKB-Cup ist, bei dem es insgesamt 50.000 Euro abzusahnen gibt. Das Cottbuser German Meeting ist für alle eine Möglichkeit die Olympianorm zu erfüllen, daher ist mit einem heißen Stechen zu rechnen.

Karten für das Internationale Leichtathletik-Meeting gibt es in der Cottbus-Info oder unter www.german-meeting.de .

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26.05.2008 Gute Saisoneinstiege für viele deutsche Leichtathleten

Top-Athleten zum German Meeting in Cottbus

Die Vizeweltmeisterin Christina Obergföll siegte bei den 34. Werfertagen  in Halle beim Speerwerfen souverän mit einer Weite von 63,86 Metern. „Mir fehlt noch das richtige Wettkampfgefühl“, meinte die 26-jährige Offenburgerin, dieses kann die Deutsche Meisterin  beim Cottbuser German Meeting perfektionieren, denn am 11. Juni treffen sich in der Lausitz wieder Topathleten aus über 30 Nationen. „Bis Peking bleibt ja noch einige Zeit, an der Technik zu feilen“, so die Europarekordhalterin (70,20 m).  Die Norm von 60,50 Metern, die Christina nur ein- statt zweimal erfüllen muss, übertraf sie mit der Hallenser Weite aber deutlich. In Cottbus ebenfalls am Start die junge Katharina Molitor, die hinter der Rumänin Monica Stoian (61,97 m) mit 61,74 Metern beim Werfermeeting Dritte wurde und damit erstmals die Olympianorm erfüllte.

Spannung verspricht auch das Kugelstoßen der Damen in Cottbus zu werden. Zum Auftakt des Hallenser Meetings hatten sich die junge Denise Hinrichs (TV Wattenscheid 01) und Christina Schwanitz (SC Neckarsulm) einen spannenden Zweikampf geboten. Bis zum sechsten Durchgang führte Denise Hinrichs mit 19,07 Metern, doch dann drehte Christina Schwanitz den Spieß um und sicherte sich mit 19,23 Metern den Sieg. „Ich hatte mich vor kurzem an der Hand verletzt, aber heute habe ich die Verletzung nicht mehr gemerkt“, erklärte die Siegerin. Beide Athletinnen übertrafen erstmals in dieser Saison die Olympia-Norm von 18,35 Meter. Die beiden besten Deutschen in dieser Disziplin waren in Halle nicht am Start, sondern dominierten am Samstag beim Grand-Prix-Meeting in Hengelo (Niederlande) das Kugelstoßen.  Während die WM-Dritte Nadine Kleinert (SC Magdeburg) bereits am vergangenen Wochenende in Dakar (Senegal) mit 19,51 Metern die Norm für die Olympischen Spiele erfüllte, übertraf die Neubrandenburgerin Petra Lammert erstmalig in dieser Saison mit 19,64 m die geforderte Weite. Die WM-Fünfte Petra Lammert will in diesem Jahr erstmalig den Jackpot im DKB-Cup in Höhe von 50.000 Euro knacken. Dazu muss sie neben Kassel, Leverkusen und Elstal auch in Cottbus das Kugelstoßen für sich entscheiden.

Björn Otto (LAV Bayer Uerdingen/Dormagen) gewann am Freitag zum dritten Mal das Internationale Marktplatzspringen in Recklinghausen. Der 30 Jahre alte Stabhochspringer meisterte respektable 5,63 Meter und siegte damit recht deutlich vor dem Polen Adam Kolasa (5,43 m) und seinem Teamkollegen Karsten Dilla (5,33 m). Ebenfalls 5,33 Meter überquerte Florian Sürth (TSV Bayer 04 Leverkusen) als Vierter. Zum German Meeting in Cottbus ist fast die gesamte deutsche Spitze in dieser Disziplin am Start, so auch der WM-Dritte Danny Ecker, der im letzten Jahr mit 5,80 m den Wettkampf für sich entschied.

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23.05.2008 German Meeting in Cottbus

Am Montag, 26. Mai 2008, beginnt der Kartenvorverkauf für das German Meeting in Cottbus, das in diesem Jahr bereits zum 19. Mal stattfindet. Eintrittskarten zwischen 5 und 16 Euro können in der Cottbus-Info (Stadthalle) erworben oder über das Internet www.german-meeting.de bestellt werden. Für die ersten 50 Ticketkäufer gibt es ein GM-T-Shirt gratis dazu.

Zum größten Leichtathletik-Meeting Brandenburgs treffen sich Athleten aus über 30 Nationen, um im Cottbuser Sportzentrum Bestleistungen zu erzielen und die Qualifikationen für die Olympischen Spiele (Aug. Peking) zu erfüllen. Spannende Duelle sind also zu erwarten!

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19.05.2008 Otto, Ecker und Co. jagen sich am 11. Juni beim German Meeting in Cottbus

Die neue Saison steht für die Leichtathleten vor der Tür mit dem Höhepunkt: Olympische Spiele in Peking. Zwei der routiniertesten Stabhochspringer haben dieser Tage für das Cottbuser Meeting zugesagt. Björn Otto und Danny Ecker stellen sich hier der Konkurrenz und wollen die Norm für Olympia erfüllen.

Björn Otto hat eine ziemlich Nervenaufreibende Hallensaison hinter sich, konnte er  doch kaum einen Wettkampf gesund bestreiten und musste oft die Sprünge abbrechen. Dennoch ließ sich der Biologe in spe nicht aus der Ruhe bringen: „Ich bin einfach angeschlagen gewesen und es nicht losgeworden. Irgendwann musste ich für mich dann die Saison abhaken und mich dann mental ganz auf den Sommer einstellen, “ resümiert Björn Otto die letzten Monate.

Der Blick geht nach vorne. Björn Otto hat sich im Kalifornischen Chula Vista, nahe San Diego, auf den Sommer vorbereitet. „Ich konnte super in San Diego trainieren und viele Trainingseinheiten absolvieren“, sagt der 30-Jährige, der sich die wenigen trainingsfreie Zeit mit einem extremen Hobby vertreibt: „Paragliding ist wie Stabhochspringen. Man hebt ab und fliegt durch die Luft. Es ist einfach ein unbeschreibliches Gefühl.“

Nun geht der Blick nach China, nicht aber bevor er nicht in Cottbus vorbeigeschaut hat. Die Olympischen Spiele stehen vor der Tür und  Björn Otto möchte schon früh den Sack zumachen und die geforderte Qualifikationsnorm von 5,70 Meter meistern. „Bis Cottbus springe ich bei mindestens vier Meetings. Wenn ich bis dahin nicht die 5,70 gesprungen bin, dann mache ich das auf jeden Fall in Cottbus“, erzählt Björn.  „Mit einer frühen Normerfüllung, kann man sich einfach besser auf die deutschen Meisterschaften konzentrieren. Da möchte ich unter die Top-3.“

Für Danny Ecker verlief die Hallensaison ziemlich durchwachsen. Bei den deutschen Meisterschaften zeigte der Hallen-Europameister den jungen Wilden jedoch, dass es auf Konstanz und Nerven ankommt. Er beschloss die Hallensaison mit guten 5,80 Meter, auch wenn er auf die Hallenweltmeisterschaften in Valencia unfreiwillig aufgrund einer Verletzung verzichten musste. „Das war natürlich schade, aber ich konnte wenigstens zum Ende eine gute Leistung bringen. Das hat mir Zuversicht für die Freiluftvorbereitung gegeben“. Sein Ziel, ab Mitte März richtig trainieren zu können und bis zum Start der Saison unverletzt durchzukommen, ist geglückt. „Ich trainiere seit rund 9 Wochen ohne Probleme.  Das Trainingslager in Südafrika war gut und ich habe in vielen Bereichen neue Bestleistungen aufstellen können“, sagt der Stabakrobat, der Anfang September zum zweiten Mal Vater wird.

An Cottbus hat Danny Ecker gute Erinnerungen. Im letzten Jahr konnte er zweimal siegreich die Lausitz verlassen. „Cottbus war mein zweiter Wettkampf und ich sprang gleich 5,80 m. Das möchte ich 2008 natürlich wieder schaffen.“ Anreiz könnte dabei für ihn wie auch für die anderen Höhenjäger der DKB-Cup sein. Cottbus ist die 2. Station des mit 50.000 Euro dotierten Jackpots.

Am 11. Juni ist es soweit - die Stabhochspringer wollen hier zeigen, was sie drauf haben und das Cottbuser Stadion zum Kochen bringen. So wie Björn Otto mit einem Sieg die Lausitz verlassen will, liebäugelt auch Danny Ecker mit einem Triumph und dem entscheidenden Schritt - Richtung Jackpot und Olympische Spiele. Weitere Infos zum Cottbuser Meeting: www.german-meeting.de .

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25.04.2008 Leichtathleten als Models

Dass Leichtathleten nicht nur in sportlicher Hinsicht eine gute Figur machen, wird sich in der nächsten Wochen zeigen. Zahlreiche Spitzensportler präsentieren am kommenden Mittwoch (30. April) im Congress Center Düsseldorf die offizielle Bekleidung der deutschen Olympia-Mannschaft. Laufsteg statt Laufbahn heißt es beispielsweise für Speerwerferin Steffi Nerius, 800-Meter-Läufer Robin Schembera und die Stabhochspringer Danny Ecker und Lars Börgeling, die auch zum German Meeting in Cottbus am 11. Juni erwartet werden. Die vier Leverkusener sind bei der Veranstaltung des Deutschen Olympischen Sportbundes neben dem Behindertensportler Wojtek Czyz die einzigen Leichtathleten.

Beim Internationale Meeting im Cottbuser Sportzentrum können sich die Sportfans nicht nur auf formschöne Athletenkörper freuen, sondern natürlich wieder auf spannende Duelle. Kann Danny Ecker seinen Vorjahressieg wiederholen und in diesem Jahr auch den Jackpot von 50.000 Euro im DKB-Cup abräumen? Oder schafft Björn Otto in Cottbus den ersten Freiluft-Sieg? Beim Meeting geht es aber nicht allein um Siege. In den meisten der 14 Disziplinen können sich die Deutschen hier für die Olympischen Spiele (Peking 13.-24.8.08) qualifizieren, dem großen Höhepunkt dieser Saison.

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Foto: Danny Ecker

15.04.2008 Cottbus wieder beim DKB-Cup dabei

19. German Meeting am 11. Juni 2008

In knapp zwei Monaten erleben die Lausitzer Sportfans nicht nur am Fernsehen eine Fußball-EM, sondern sie können Weltklasse in der Leichtathletik sogar hautnah bewundern. Denn das German Meeting holt am 11. Juni deutsche und internationale Top-Athleten ins Cottbuser Sportzentrum. Der größte Brandenburger Leichtathletik-Wettkampf ist gleichzeitig einer der besten in ganz Deutschland (laut IAAF-Wertung). Deshalb werden wieder die namhaftesten nationalen Sportler antreten, um Olympia-Normen zu erfüllen und sich mit der internationalen Konkurrenz zu messen.

Cottbus wurde auch in diesem Jahr als eine Station im DKB-Cup nominiert, bei dem es um die Siegprämie von 50.000 Euro geht. 2008 kämpfen die Stabhoch- und Weitspringer, die Kugelstoßerinnen und Speerwerferinnen um den begehrten Jackpot. Seit vielen Jahren steht auf dem Programm des Cottbuser Meetings wieder einmal Diskus der Männer. Meetingdirektor Uli Hobeck freut sich, dass in dieser Disziplin ein Lausitzer sogar zu den weltbesten Werfern gehört. Der Cottbuser Robert Harting wurde im letzten Jahr Vizeweltmeister und tritt damit die Nachfolge von Werfer-Legenden wie Lars Riedel und Jürgen Schult an.

Erwartet werden darüber hinaus natürlich wieder die besten Höhenflieger: Danny Ecker (Dritter WM 07) und Björn Otto; bei den Hochspringerinnen u.a. Ariane Friedrich, die in diesem Jahr bereits 2,03 m in der Halle übersprang. Der Org-Stab für  19. Cottbuser German Meeting arbeitet auf Hochtouren, damit ein erstklassiges Starterfeld wieder optimale Rahmenbedingungen vorfindet. Dank der Unterstützung zahlreicher regionaler Wirtschaftspartner, des Landes Brandenburg und der Stadt Cottbus wird dieses Sportevent finanziell abgesichert.

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29.10.2007 Bilanz der German Meetings positiv

Jahrestagung in Kassel

Die Termine für die internationalen Meetings in Cottbus sind jetzt von Meetingdirektor Uli Hobeck festgesetzt worden:

Internationales Springer-Meeting der VR Bank Lausitz: 30. Januar 2008
German Meeting in Cottbus: 11. Juni 2008

Zur Vereinigung der German Meetings, dessen Präsident Hobeck auch ist, gehört ab kommendem Jahr neben dem Sommer-Meeting auch das Cottbuser Springer-Meeting. Dies ist zum Beispiel bei Qualifikationen für internationale Höhepunkte wie die Olympischen Spiele im nächsten Jahr in Peking von Bedeutung, die vor allem bei German Meetings  erfüllt werden können. Daher sind die deutschen Top-Athleten bei diesen Meetings vorrangig vertreten. Damit gehören 22 Veranstalter mit 24 Leichtathletik-Meetings zur Vereinigung der Internationalen Sportfeste in Deutschland.

Die Bilanz für die diesjährige Saison wurde insgesamt vom Präsidium als sehr positiv eingeschätzt. Viele Mitglieder konnten sich im internationalen Maßstab verbessern. Nach IAAF-Kriterien zählten aus sportlicher Sicht die Meetings in Berlin (14.), Kassel (34.), Cuxhaven (40.), Leverkusen (52.), Biberach (53.), Dessau (54.) und Regensburg (59.) zu den besten deutschen Leichtathletik-Wettkämpfen. Auch Cottbus und Rehlingen gehören seit Jahren zu den stabilen Meetings mit sehr hoher Qualität. Beachtenswert ist dabei die Steigerung im Vergleich zum letzten Jahr beispielsweise von Kassel (+ 500 auf 80.439 Pkt./ 2006: 44. Platz - 2007: 34. Platz), Dessau (+ 1.690 auf 78.492 Pkt./2006: 64. Pl. - 2007: 54. Pl.) und Königs Wusterhausen (+2.883 Pkt.). Bei diesem Ranking werden mehr als hundert Meetings weltweit mit einander verglichen. Das Abschneiden der deutschen Meetings ist umso beachtlicher, weil die Budgets oft kleiner sind im Vergleich zu großen internationalen Veranstaltungen.

Die German Meetings wollen auch im kommenden Jahr hohe Maßstäbe setzen. Die Struktur innerhalb der Organisation wird stärker differenziert, um die Interessen der Stadionmeetings und der der Spezialmeetings noch besser berücksichtigen zu können. Eine neu gebildete Arbeitsgruppe soll die Reformpläne der Europäischen Leichtathletik-Vereinigung EAA prüfen und aus Sicht der deutschen Veranstalter konstruktive Ideen beisteuern. Die Meetingdirektoren bekräftigten ihren Willen, den Kampf gegen Doping auch bei ihren Veranstaltungen durch starke Kontrollen zu unterstützen.

Weitere Infos über GM-Geschäftsstelle ( 0355 4302744 oder per Mail: office.cottbus@german-meeting.de

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22 Meetingdirektoren trafen sich in Kassel


ZDF-Sportmoderator Wolf-Dieter Poschmann und German Meetings-Präsident Uli Hobeck