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Chronik
 
20 JAHRE
INTERNATIONALES LEICHATHLETIK-MEETING in COTTBUS

In Cottbus waren seit dem 1. Internationalen Leichtathletik-Meeting am Start:
 
22 Olympiasieger (amtierende bzw. spätere OS), die insgesamt 32 Goldmedaillen holten (also manche mehrmals)
16 Vize-Olympiasieger, 15 Dritte bei OS
 
35 Weltmeister (amtierende bzw. spätere WM), die insgesamt 54 Goldmedaillen gewannen
22 Vizeweltmeister
17 Hallenweltmeister
 
12 Weltrekordhalter (Rekordhalter oder spätere Rekordhalter)
6 Europarekordhalter4 Afrikarekordhalter

1990
 
Zum 1. Mal organisiert Ulrich Hobeck ein internationales Leichtathletik-Meeting in Cottbus. Höhepunkt war die offizielle Stadioneinweihung am 30.06.1990 am Priorgraben. Über 350 Athleten waren am Start aus allen Sportclubs der DDR, vom OSC Berlin-West, aus Polen und der CSFR. Von den Leistungen sind hervorzuheben:
7,71 m im Weitsprung von Marco Delong (Berlin), 10,52 s über 100 m von Steffen Schwabe (Leipzig). Tiefbau-Athletin Katrin Wiesenberg traf auf Martina Steuck (Berlin). Der Sieg ging mit 2:08,51 an die Cottbuserin, die damit eine persönliche Jahresbestleistung aufstellte.
 
1991
 
Cottbus hat gute Voraussetzung als Einsteiger bei den German Meetings.
Platz 8 von 19 Veranstaltungen dieser Art in internationaler Wertung – das kann sich sehen lassen. 4.000 Zuschauer erlebten Sportler aus 21 Nationen. Das Top-Ergebnis:
5 Athleten sprangen im Weitsprung über 8 m!!! Der Sieger Georg Ogbeide (Kenia) landete bei 8,27 m. Javier Sotomajor aus Kuba ist nicht nur durch seine Größe der Star, sondern springt 2,30 hoch. Lars Riedel (Diskus) zeigte sich bereits in Cottbus in guter Form, dies bestätigte sich, kurze Zeit später wurde der Hüne Weltmeister. Im Dreisprung der Frauen erzielte Helga Radtke eine Weite von 13,83 m. 33 Athleten, die in Cottbus waren, nahmen auch an der WM in Tokio teil. Über die Hälfte davon kam in den Endkampf und drei erkämpften eine WM-Medaille.
 
1992
 
Athleten aus 21 Ländern nahmen am 3. Leichtathletik-Meeting teil. Besonders stolz war man auf die Teilnahme zweier Olympiasieger von Barcelona. Heike Drechsler testete sich über 100 m. Olympiasieger Marc McKoy (Kanada) lieferte sich mit dem deutschen Hürdensprinter Florian Schwarthoff ein spannendes Hürdenduell – McKoy siegte knapp. Hagen Melzer aus Dresden, Europameister und Deutscher Meister über 3.000 m  Hindernis, erhielt erstmals den vergebenen FAIR-PLAY-POKAL des Sparkassenverbandes. Der Cottbuser Stephan Freigang (3. Pl. OS 1992) wurde über 5000 m Dritter.
Bei der Jahrestagung von German Meetings Deutschland erhielt das Cottbuser Meeting viel Lob. Es erfolgte der Antrag bei der Europäische Leichtathletik Fördernation (EAA), den Wettkampf in die Reihe der EAA-Meetings aufzunehmen.
 
1993
 
Das 4. German Meeting in Cottbus ist jetzt auch ein EAA-Meeting (Anerkennung).
Heike Drechsler (Weitsprung), Sabine Braun (7-Kämpferin, in Cottbus Weitsprung), Marc McKoy (110 m Hü/CAN), Carlo Thränhardt (Hochsprung) – deutsche und internationale Top-Athleten waren wieder in Cottbus am Start. Sach- und fachkundig unterstützten 6.500 Zuschauer die Athleten bei ihrem Wettkampf. Jürgen Schult und Lars Riedel liefern sich ein packendes Duell im Diskuswurf. Über 30 Sportler sind auch in den Startlisten der Weltmeisterschaften in Stuttgart zu finden. Cottbus ist also eine gute Vorbereitung auf internationale Höhepunkte.
 
1994
 
23 Sektorenleiter arbeiten von Anfang an sehr engagiert zusammen und managen das Team von über 100 fleißigen Helfern und Kampfrichtern. Am Start sind beim 5. Meeting Spitzenathleten aus 40 Ländern, darunter 5 Weltmeister von 1993 in Stuttgart.
Darüber hinaus 4 Europa-Rekordhalter, 6 Deutsche Rekordhalter. Bei der internationalen Wertung unter mehr als 200 Leichtathletik-Wettkämpfen weltweit kommt Cottbus auf einen sehr guten Platz 66 mit 41.140 Punkten. Durch die positive Resonanz wurden zahlreiche überregionale Medien aufmerksam, so akkreditierten sich allein 8 Fernsehstationen.
 
1995
 
Top-Stars waren in diesem Jahr Frankie Fredericks aus Namibia, der Kanadier Donovan Beaily – zwei der schnellsten Männer der Welt. Erstmals fiel im Cottbuser Leichtathletikstadion über 100 m der Männer durch Fredericks die „Schallmauer“ von 10,00 s. Zu den internationalen Top-Athleten zählten auch die beiden Russen Rodion Gataulin (Stabhochsprung/Vize-Olympiasieger 1988, 2x HEM 1989/93) und Sergej Litvinov (Hammerwurf/Olympiasieger 1988, 2 x WM) sowie Trine Hattestadt (Speerwurf/Olympiasiegerin 2000, 2xWM).  Zum 4. Mal startet in Cottbus die zweifache Olympiasiegerin und Weltmeisterin Heike Drechsler, die im Weitsprung erneut die Konkurrenz hinter sich lässt. wurde angefeuert von 6.500 Fans
 
1996
 
Meetingdirektor Ulrich Hobeck war es gelungen, den Zuschauern in der Lausitz einen kleinen Vorgeschmack auf die Olympiade in Atlanta zu geben.
Sieben neue hochkarätige Meetingrekorde wurden aufgestellt. So flog der Diskus von Lars Riedel 67,98 m. Die Ukrainerin Inga Babakowa übersprang 2,00 m im Hochsprung der Frauen. Publikumsliebling Trine Hattestad (NOR) wirft den Speer wieder über 60 m. Falk Balzer siegt über 110 m Hürden in 13,59 sek. Die Hallenweltmeisterin Renate Nielsen (DEN) siegte knapp (6,65 m) vor der Australierin Nicole Boegmann (6,63 m). 
 
1997
 
Mit einer erstklassigen Besetzung - 3 Olympiasieger des Vorjahres: Astrid Kumbernuss (Kugelstoßen), Chioma Ajunwa (Weitsprung + 100 m aus Nigeria) und Lars Riedel (Diskus) - sowie 16 Endkampfteilnehmer von Atlanta begeisterten 3.500 Leichtathletikfans.
Der Leverkusener Heinz Weis schleuderte beim 4. Versuch den Hammer auf die deutsche Jahresbestleistung von 81,48 m! das ist Weltklasse und natürlich neuer Cottbuser Meetingrekord. Auch Astrid Kumbernuss verbesserte den Cottbuser Rekord im Kugelstoßen auf 20,68 m. Grit Breuer lief über die Stadionrunde Jahresbestleistung mit 50,56 sek. Die 4x400 m-Staffel-Läuferinnen Anja Rücker, Uta Rohländer und Anke Feller sind die neuen Hoffnungen auf nacholympisches Edelmetall für Deutschland.
 
1998
 
Rund 250 Athleten fanden in Cottbus ideale Bedingungen vor. 6.000 Zuschauer erlebten zahlreiche bemerkenswerte Resultate. Sensationell war der Europarekord im Stabhochsprung der Frauen durch Daniela Bartova. Die Tschechin übersprang 4,50 m, gewann aber trotzdem nicht, denn die Weltrekordlerin Emma Georg (Australien) wurde mit der gleichen Höhe als Siegerin gefeiert. Die Dritte Nicole Rieger sprang mit 4,35 m neuen deutschen Rekord. Hammerwerfer Heinz Weis knackt zum ersten Mal in diesem Jahr die 80-m-Marke (81,11 m). Uta Rohländer erfüllte die EM-Norm über 400 m in einer Zeit von 51,22 s. Bei der Schülersprintstaffel gehen 8 Schulen aus Cottbus an den Start - Sieger wurde wie im Vorjahr die Staffel der 1. Grundschule, die sich wie zwei weitere Schulen für das Finale beim ISTAF in Berlin qualifizierte.
 
1999
 
7.000 Zuschauer zum 10. Meeting im Cottbuser Sportzentrum.
Zu den Gästen gehörten nicht nur 200 nationale und internationale Top-Athleten, sondern auch Stars von einst. Neben dem deutschen Rekord im Stabhoch der Frauen zeugten weitere vier Meetingrekorde vom hohen sportlichen Niveau des Wettkampfes wie
Hailu Mekonnen (Äthiopien) 3:36,44 min über 1.500 m; Landsmann Girma Tola über die doppelte Distanz in sehr guten 7:42,98 min. Der spätere Olympiasieger Juri Borzakovskiy (Russland) hatte in Cottbus seinen ersten Auslandsstart und gewann hier sein Rennen über 800 m. Zu den Höhepunkten des Meetings zählte aber auch wieder der Schülerstaffellauf über 16 x 50 m. Das Meeting wurde damit zu einem Fest für große und kleine Sportfreunde.
 
2000
 
Stimmungsvoller Auftakt für etwa 8.000 Zuschauer war der Auftritt der Cottbuser Sängerin Verena mit ihrem Meeting-Song „Empire of champs“. Denn sportliche Meister, zahlreiche Olympiastarter kamen wieder zum German Meeting nach Cottbus. Rund 200 Athleten aus 26 Ländern waren am Start. Mit einem neuen Meetingrekord über 400 m durch den Jamaikaner Avard Moncur in 45,04 s erlebten die Leichtathletik-Fans der Lausitz Sport der Spitzenklasse. Der Äthiopier Kenenisa Bekele wurde in Peking 2008 über 10.000 m Olympiasieger, auch er war schon in Cottbus am Start: beim 11. Meeting über 3000 m (7:46,95 min.).  Der Südafrikaner Frantz Kruger, der eine Finnin heiratete und später für Finnland startet, stellt mit 68,13 m einen neuen Meetingrekord im Diskuswerfen auf. 
 
2001
 
Die dreistündige Cottbuser Sport-Gala war wieder eine gute Werbung für die Leichtathletik.
Rund 8.000 begeisterte Zuschauer bekamen hervorragende Leistungen zu sehen. Ein Spitzenresultat erzielte u.a. der Ungar Balazs Kiss im Hammerwurf mit 81,36 m.
Cottbuser Leichtathletik-Hoffnungen machten auf sich aufmerksam, wie Katja Schötz mit 1,85 m (Platz 2) im Hochsprung und Monika Götz im Stabhochsprung mit 4,20 m (Platz 2). Die 3-malige Weltmeisterin und Olympiasiegerin Astrid Kumbernuss aus Neubrandenburg dominierte erwartungsgemäß das Kugelstoßen der Frauen. Olympiasieger im Stabhochsprung der Männer Nick Hysong aus den USA übersprang hier 5,75 m und siegte vor dem Deutschen Lars Börgeling (5,70 m).
 
2002
 
Erstmalig fand das Meeting am Wochenende statt. Das Zusammenfallen des Meetings mit dem Kindertag spornte die Organisatoren besonders an und lockte rund 9.500 Zuschauer ins Stadion – so viele wie noch nie. Ein Großaufgebot von Leichtathletik-Stars sorgte für ein „Meeting der Rekorde“. Bereis im Vorprogramm verbesserte die Olympiasiegerin Kamila Skolimovska aus Polen den bestehenden Meetingrekord im Hammerwurf auf 69,04 m. Weitere Cottbuser Rekorde wurden aufgestellt über 200 m der Frauen und Männer durch Sina Schielke (22,94 s) und Steffen Otto (20,98 s).  Die Sport-Fans konnten sich über zahlreiche nationale und internationale Jahresbestleistungen freuen.
 
2003
 
Zum „Hitze-Meeting“ kamen rund 5.000 Zuschauer ins Stadion trotz der hochsommerlichen Temperaturen. Sie wurden mit vielen Höchstleistungen belohnt. Mit 236 Athleten aus 28 Nationen konnte ein neuer Teilnehmerrekord verbucht werden. Grund zum Jubeln boten auch Mina Ait Hammou aus Marokko, die über 800 m der Frauen mit 2:00,36 min eine neue Meetingbestleistung aufstellte. Auch die deutsche Hammerwerferin Susanne Keil verbesserte die bestehende Bestmarke auf 69,29 m. Die Cottbuser Athleten Katja Schötz und Toni Mohr erzielten persönliche Bestleistungen. Katja übersprang erstmals die Hochsprunglatte bei 1,91 m und wurde Dritte hinter Blanca Vlasic aus Kroatien (spätere Weltmeisterin).
 
 
2004
 
5.500 Zuschauer bejubeln rund 200 Athleten aus 42 Nationen.
Die Olympischen Spiele in Sydney standen vor der Tür. Viele Athleten kämpften in Cottbus um die Erfüllung der Olympia-Norm. Die Lausitzer Paralympics-Teilnehmerin Yvonne Sehmisch entzündete symbolisch die olympische Flamme. Trotz mäßigen Wetters (nur 17 Grad) konnten einige Athleten mit ihren Leistungen aufhorchen lassen. Neue Meetingrekorde stellten auf die Deutsche Betty Heidler im Hammerwurf der Frauen (70,32 m), Franka Dietzsch im Diskuswurf der Frauen (64,93 m = Verbesserung ihres alten Rekordes von 1993). Im Stabhochsprung buchten der Brite Nick Buckfield (GBR) und Richard Spiegelburg ihr Olympiaticket. Für den absoluten Höhepunkt sorgte Lokalmatador Toni Mohr, der nach einem couragierten Lauf über 1500 m die Konkurrenz aus Kenia hinter sich ließ und von den Zuschauern gefeiert wurde.
 
2005
 
Kurz vor Beginn des Meetings jagt ein Unwetter über Cottbus (Wolkenbruchartiger Regen) und auch während des Meetings herrschten sehr kühle Witterungsverhältnisse.154 Athleten kämpfen in 14 Disziplinen um den Sieg. DLV-Athleten konnten sich in 5 Disziplinen für den Europacup qualifizieren und die WM-Norm erfüllen. Franka Dietzsch (Diskus) schaffte die Norm für Helsinki (Finnland) und wurde danach zum zweiten Mal Weltmeisterin.
Eine Extraeinlage im Vorprogramm gibt unser prominenter Moderator Wolf-Dieter Poschmann (ZDF). Der ehemalige Hindernisläufer absolviert gemeinsam mit Sportlern aus Cottbus einen Lauf über 1.000 m. Trotz ständiger Regenschauer kamen 4.000 Zuschauer und begeisterten sich für die Sportschau.
 
2006
 
Zum 17. German Meeting in Cottbus lacht wieder die Sonne (20E). 5.000 Zuschauer erleben Athleten aus 32 Nationen. Ihre Startzusage gaben u.a. Aktive aus allen Teilen der Welt wie Malaysia, Jamaika, Kanada, Katar, Brasilien, Nigeria, Südafrika und Schweden. Eine Premiere ist der DKB-Cup. Hier kämpfen deutsche Athleten in vier Disziplinen um einen Jackpot in Höhe von 50.000 Euro. Wenn sie bei vier Meetings als beste Deutsche hervorgingen, konnten sie absahnen. So wie Kirsten Bolm, die in Cottbus nicht nur die EM-Norm über 100 m Hürden mit 12,90 s erfüllte, sondern sich am Saisonende die Prämie im DKB-Cup allein sichern konnte. Seit 10 Jahren stiegen in Cottbus auch wieder die starken Männer in den Kugelstoßring. Mit dabei die deutsche Nummer 1: Ralf Bartels aus Neubrandenburg, der auch gleich mit hervorragenden 20,61 m einen neuen Meetingrekord aufstellte.
 
2007
 
Strahlender Sonnenschein bot nicht nur eine schönere Kulisse für die 6.000 Zuschauer, sondern ideale Wettkampfbedingungen für rund 160 Athleten. Der 100-m-Weltmeister von 2003 Kim Collins (SKN) gehörte zwar zu den Favoriten, doch den Sieg in Cottbus holte sich der Südafrikaner Christian Krone. Die kubanische Kugelstoß-Olympiasiegerin Yumileidi Cumbá traf mit Petra Lammert auf eine starke deutsche Konkurrenz und wurde nur Zweite.
Die bestehenden Meetingrekorde verbesserten Christina Obergföll im Speerwurf der Frauen (66,95 m), California Molefe (Botswana) über 400 m der Männer (44,23 s) und Peter Sack im Kugelstoßen (20,76 m). Bianca Kappler, Christina Obergföll, Peter Sack und Alexander Straub kämpften um den 50.000-Euro-Jackpot im DKB-Cup. Am Saisonende teilten sich Obergföll und Sack die Prämie. Danny Ecker (Dritter WM und Hallen-Europameister 2007) gewann das Stabhochspringen mit hervorragenden 5,80 m. 24 Cottbuser Starter waren auch zur WM in Osaka dabei, viele davon sehr erfolgreich.
 
2008
 
Rund 3.000 Zuschauer freuten sich wieder bei wunderbarem Leichtathletikwetter über Spitzensport in der Lausitz. Zu den internationalen Top-Stars gehörte die Hallen-Weltmeisterin Angela Williams aus den USA, die über 100 m der Frauen mit 11,13 s souverän gewann und damit gleichzeitig einen neuen Meetingrekord aufstellte. Die Olympia-Dritte von Athen Vita Styopina (Ukraine) gewann mit 1,92 m das Hochspringen der Frauen. Die gesamte deutsche Stabhochsprungelite war in Cottbus angetreten. 6-Meter-Springer Danny Ecker, Björn Otto (Fünfter WM 2007, Dritter Hallen-EM 2007) und Tim Lobinger (Hallen-Weltmeister 2003) mussten sich dem Youngstar Alexander Straub (5,70 m) geschlagen geben. Der 19-Jährige Raphael Holzdeppe stellte mit 5,65 m einen neuen deutschen A-Jugendrekord auf. Die Olympiazweite Nadine Kleinert stellte erneut ihre gute Olympia-Form im Kugelstoßen unter Beweis und siegte mit starken 19,77m beim 19. Lausitzer Leichtathletik-Meeting. Sie bot zusammen mit der 64,16 m werfenden Offenburger Speer-Europarekordlerin Christina Obergföll aus deutscher Sicht die beste Leistung.
 
2009
 
20 Jahre German Meeting – welch grandiose Tradition und beachtliche Stabilität! Auch diesmal zeigten die Starterlisten Athleten aus über vierzig Nationen, die nach Cottbus kamen. Dieses Jubiläums-Meeting war ein Leichtathletik-Event der Extraklasse. Zum ersten Mal gab es Staffelläufe über 4x100 Meter. Und die Weltelite aus den USA, Brasilien, Kolumbien, Australien, Südafrika war dabei, z.B. Superstar Tyson Gay – einer der weltbesten Sprinter! Wie auch die schnellsten US-Damen Allyson Felix, Lauryn Williams und Camelita Jeter aus den USA, die mit ihrer Staffel hier nur knapp einen neuen Weltrekord verfehlten. Im Speerwurf der Damen erleben die Zuschauer nicht nur die amtierenden Deutschen Meisterin Steffi Nerius, sondern auch die spätere Weltmeisterin. Auch beim Hammerwurf der Frauen gab es einen Vorgeschmack auf die WM in Berlin: Anita Wlodarczyk (Polen) gegen die Deutsche Betty Heidler – nur wenige Tage später setzt sich wie in Cottbus die Polin durch. Der Olympiasieger im Diskuswerfen Gerd Kanter aus Estland weilte ebenfalls in Cottbus. Für 70 WM-Starter war es die letzte Generalprobe vor Berlin, davon gewannen 10 Athleten 11 WM-Medaillen. Die Lausitzer Sportfreunde erlebten eine Vielzahl an internationalen Top-Athleten, wie es sie nur selten bei einem deutschen Meeting gibt.
 
2010
 
Es war ein recht nasser Start, doch im Laufe des Meetings gab es wieder beachtliche Ergebnisse. Die US-Amerikanerin Chaunté Lowe stellte mit 2,04 Meter einen neuen amerikanischen Rekord und natürlich damit einen neuen Cottbuser Meetingrekord auf. Vizeweltmeisterin Betty Heidler belegte im Hammerwerfen der Frauen mit 73,41 Metern den ersten Platz. Den Sieg im Speerwurf der Männer holte sich Guillermo Martinez aus Cuba (81,21 Meter). Für Lokalmatador David Golling war es der erste große internationale Wettkampf (71,69m), in dem er sich gut mit Platz 3 behauptete. Beim 3000-Meter-Hindernis-Lauf gewann nach einem furiosen Lauf der Kieler Steffen Uliczka, bezwang damit den Kenianer Stephen Kiprotich und erfüllte mit seiner Zeit die Norm für die Europameisterschaft in Barcelona.
 
2011
 
Gleich drei neue Meetingrekorde wurden beim 22. German Meeting aufgestellt. Der amtierende Weltmeister im Diskuswurf Robert Harting, der in Cottbus geboren ist, hier die Anfänge seiner Karriere nahm und jetzt für den SCC Berlin startet, verbesserte mit 68,51 Metern den bestehenden Meetingrekord. Was im Vorjahr noch nicht gelang, glückte dann dank der hervorragenden Unterstützung der über 4.000 Zuschauer. Beim 1500-Meter-Lauf der Männer gab es einen neuen Rekord: Abdelaati Iguider aus Marokko lief die Distanz in 3:33,84 min und sicherte sich damit zugleich den 1. Platz. Omar Cisneros aus Kuba verbesserte im 400-Meter-Hürdenlauf der Männer seinen eigenen Meetingrekord, den er im Jahr 2009 aufgestellt hatte. 2011 lief er diese Distanz in 49,26 sec. Durch den Wettkampf führte bereits zum 20. Mal ZDF-Sportmoderator Wolf-Dieter Poschmann.